Die Vögel stehen in der Luft und schreien

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm

Die Vögel stehen in der Luft und schreien . 1994–2015 . Schwarzweißfotografien . 100 x 70 cm _ 240 x 140 cm


 

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Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien
Die Vögel stehen in der Luft und schreien

 

Die Vögel stehen in der Luft und schreien

1994–2015

In der Serie „Die Vögel stehen in der Luft und schreien“ handelt es sich um Aufprallspuren von Vögeln, die gegen Fensterglasscheiben geflogen sind. Erst im Gegenlicht der Sonne werden die feinen Körperabdrücke und Bewegungsspuren aus Staub und Fett der zumeist tödlichen Tiertragödie sichtbar. Hiermit knüpfe ich an die Idee der ersten Fotografen an, die wie Niepce davon sprachen, dass „die Natur selbst einen Abdruck auf der Platte hinterlässt“. Er schlug den Begriff „Physautotypie“, d. h. Selbstabdruck der Körper, vor. Für mich kommt in diesen Bildern die Fotografie auf den Punkt, da sie hier den Selbst-Abdruck des Lebens und zugleich des plötzlichen, möglichen Todes widerspiegelt.

Die ersten Fotografien sind 1992–96 noch ganz analog entstanden. Die Fotografien habe ich vom Innenraum nach Außen fotografiert, sodass das Licht wie bei einer schmutzigen Windschutzscheibe eines Autos die Staubspuren erscheinen lässt. Dann wurde mit aufwendiger Dunkelkammer-Technik der Hintergrund der Vögel nachgedunkelt, um den Vogelabdruck noch klarer freizustellen. In den letzten Jahren habe ich an dieser Serie weitergearbeitet.

1998 ließ sich die deutsche Komponistin Isabel Mundry von den Motiven „Die Vögel stehen in der Luft und schreien“ zu dem Orchesterstück „Flugsand“ inspirieren (Uraufführung 1998 durch das Bayerische Rundfunkorchester in München).
>>> Text Isabel Mundry dt.

1997 wurde diese Serie mit dem Karl-Hofer-Preis der Hochschule der Künste Berlin (jetzt UdK) ausgezeichnet.

1995 zeigte das National Museum of Photografphy, Film & Television Bradford „Die Vögel stehen in der Luft und schreien“ in einer umfangreichen Ausstellung „The Dead“ in verschiedenen Ländern.
>>> installation view Montrèal 1997

>>> Text Manfred Schneckenburger dt.

>>> Text Manfred Schneckenburger en.

>>> installation view Wewerka Pavillon 1994


 

Birds hang in the air and scream

1994 / 2014

The extended version and series progression of 12 large-format, black and white photographs

The series “Birds hang in the air and scream” deals with the remnants left by birds following an in-flight collision with a glass window. In most cases, this animal tragedy had fatal consequences. Backlit by the sun, these delicate bodily impressions and traces of movement left behind by feather dust, fat and blood are made visible.  In this way, I make reference to the first photographers who such as Niepce spoke about “Nature leaving behind it’s own impression on the plates” He suggested the phrase “Physautotype” to define a self-made bodily imprint. Personally, these images are the quintessence of photography. In leaving behind a self-imprint of life, one is confronted with the sudden potential for death.

The initial photographs, from 1992_1996 were purely analog. I photographed from the inside looking out, so that the light had the effect of making the traces from the feather dust appear as if they were on the dirty windshield of a car. Afterwards, the background was dramatically dimmed using a complicated darkroom technique, in order to more clearly define the impression of the bird’s body. As I remain fascinated by this dramatic occurrence, I have continued to add to my collection of images involving this subject.

In 1997 I received the Karl-Hofer-Prize from the Berlin University of the Arts, for “the bird” series. Interestingly, various musicians have referenced the series in their works. The German composer Isabel Mundry was inspired for her piece for orchestra entitled “Flugsand” (premier 1998 by the Bayerische Rundfunkorchester in Munich).

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